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Digitale Stadtentwicklung der Zukunft: Wie sieht der ideale Radweg aus?

Mann fährt auf Radweg
Die zehnminütige Umfrage beinhaltet vor allem Fragen zur Erreichbarkeit von alltäglichen Zielen wie Supermarkt, Schule oder Grünflächen. Foto: R. Vigh/IÖR-Media
Wie sieht der ideale Radweg aus? Eine Umfrage zu Rad- und Fußverkehr startet. Auf Basis der Angaben wird das Projektteam die vorhandenen Indikatoren für verschiedene Regionen Deutschlands verbessern und neue entwickeln. Dabei geht es vor allem um Indikatoren, die die wohnortnahe Mobilität und die Daseinsvorsorge abbilden.

AUF EINEN BLICK

  • Ziel der Umfrage ist es, die interaktive Planungssoftware GOAT weiterzuentwickeln.
  • Als Grundlage für die Weiterentwicklung der Software sollen auch die persönlichen Einstellungen und Erfahrungen von Bürger*innen aus Deutschland dienen.
  • Die zehnminütige Umfrage beinhaltet vor allem Fragen zur Erreichbarkeit von alltäglichen Zielen wie Supermarkt, Schule oder Grünflächen.
  • Interessant sind die Indikatoren, die die wohnortnahe Mobilität und die Daseinsvorsorge abbilden.

Die bundesweite Online-Befragung ist Teil des Forschungsprojektes GOAT 3.0 (kurz für: Geo Open Accessibility Tool). Ziel der Umfrage ist es, die interaktive Planungssoftware GOAT weiterzuentwickeln, die in einem Vorläufer-Projekt entstanden ist. Dafür wollen die Partner nun neue Indikatoren und Analysemethoden, insbesondere für den Fuß- und Radverkehr, erarbeiten. Als Grundlage für die Weiterentwicklung der Software sollen auch die persönlichen Einstellungen und Erfahrungen von Bürger*innen aus Deutschland dienen. Das web-basierten Werkzeug soll helfen Städte und Verkehr künftig nachhaltiger zu gestalten.

Nachdem im Rahmen von GOAT 1.0 bereits eine erste Version für die Planung des Fuß- und Radverkehrs entwickelt wurde, wird das Projektteam die Open Source Software nun auch auf den motorisierten Verkehr, sowohl den öffentlichen als auch den individuellen, ausweiten und um weitere Funktionen ergänzen. Die Entwicklung der Software erfolgt als ko-kreativer Prozess in enger Kooperation mit Praxisakteuren.

Fragen zu Supermarkt, Schule oder Grünflächen

Die zehnminütige Umfrage beinhaltet vor allem Fragen zur Erreichbarkeit von alltäglichen Zielen wie Supermarkt, Schule oder Grünflächen. Ebenso interessiert, wie die Befragten die Attraktivität von Fuß- und Radwegen einschätzen. Auf Basis der Angaben wird das Projektteam die vorhandenen Indikatoren für verschiedene Regionen Deutschlands verbessern und neue entwickeln. Dabei geht es vor allem um Indikatoren, die die wohnortnahe Mobilität und die Daseinsvorsorge abbilden. Die Ergebnisse der Befragung fließen zusammen mit weiteren Daten in die Planungssoftware GOAT ein. Das Tool soll die Planungspraxis künftig dabei unterstützen, Räume nachhaltiger und lebenswerter zu gestalten.

Zum Projektkonsortium gehören neben dem Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung, die Technische Universität München (Verbundkoordination), der Münchner Verkehrs- und Tarifverbund GmbH, die Plan4Better GmbH und die Prof. Schaller UmweltConsult GmbH. GOAT 3.0 wird im Rahmen des mFund durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) gefördert.

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