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FH Münster: IoT-Anwendungsbereiche gehen in die Breite

Melanie Hoffmann misst die Temperatur ihrer Hand. Bild: FH Münster/Frederik Tebbe
Melanie Hoffmann misst die Temperatur ihrer Hand. Bild: FH Münster/Frederik Tebbe
Das Internet of Things (IoT) startet auf dem Steinfurter Campus der FH Münster die zweite Phase: "Zum einen wollen wir die IoT-Vernetzung im Hinblick auf Daten- und Prozesssicherheit auf ein noch professionelleres Niveau heben. Zum anderen möchten wir den Wissenstransfer in Unternehmen schaffen."

AUF EINEN BLICK

  • Die Technik ermöglicht es, mit speziellen Sensoren, sogenannten „IoT-Devices“, Informationen aus allen erdenklichen Bereichen zu sammeln und sie in einer zentralen Cloud verfügbar zu machen. Dazu zählen etwa Daten zur Raumluft auf dem Campus oder zum Wachstum von Feldfrüchten auf einem landwirtschaftlichen Versuchsfeld.

Das Projektteam um Prof. Dr. Martin Höttecke – bestehend aus Gilbert, Florian Segger, Daria Kardinahl, Dr. Felix Weinrank, Steffen Wermers, Teresa Vargas sowie den Studierenden Melanie Hoffmann, Dominik Sieber und Laura Fuentes Vallejos – arbeitet schon seit einiger Zeit daran, das Internet der Dinge voranzutreiben. 

Die Teammitglieder stammen aus den Fachbereichen Energie – Gebäude – Umwelt, Physikingenieurwesen, Maschinenbau sowie Elektrotechnik und Informatik und aus dem Institut für Technische Betriebswirtschaft des Münster Centrum für Interdisziplinarität (MCI). Sie bauen Sensoren, errichten das Funknetz und überlegen, wo eine sinnvolle Anwendung auf dem Campus gegeben ist.

„Das Potenzial von IoT wird an der Hochschule immer mehr erkannt und die Anwendungsbereiche gehen eindeutig in die Breite“, freut sich Segger über die Anerkennung. „Inzwischen binden wir auch das IPD, das Institut für Prozesstechnik und digitale Transformation, in unsere Arbeit mit ein. Auch der Studiengang Biomedizinische Technik äußert Interesse.“ Mehrere Labore, darunter das Physik-Labor und das Labor für MSR-Technik und Gebäudeautomation, seien inzwischen ans Internet of Things angebunden und integrieren die Technik in ihre Lehre.

Ein IoT Device im Detail. Bild: FH Münster/Frederik Tebbe

Ratschläge für Unternehmen

Den ersten Schritt, das Internet of Things aus der Hochschule hinaus auch in Unternehmen zu tragen, hatte das Team bereits bei einem Symposium im letzten Jahr gemacht. Hier stellten einige Studierende ihre Arbeit vor, das IoT-Team gab den Firmen Ratschläge, wie sie von dem Netzwerk profitieren könnten. „Die Unternehmen waren begeistert von den Möglichkeiten und haben uns jede Menge Fragen gestellt“, resümiert Segger.

Das Wissen aus dem IoT-Projekt soll nun auch in die Klimagemeinde Saerbeck einfließen, in der die Firma Enapter gemeinsam mit der FH Münster an der Produktion von grünem Wasserstoff forscht. Seit Oktober arbeiten Gilbert, Weinrank und Vargas daran, dass das Internet of Things auch dort sinnvoll eingesetzt werden kann. Unterstützung erhält das Team von der TAFH Münster GmbH sowie der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft Steinfurt mbH (WESt). „Unser Projekt entwickelt sich immer weiter“, so Gilbert.

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