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Vorteile für den Bauherrn

Für den Bauherrn bedeutet BIM eine Kosteneinsparung; zudem wird für ihn das Projekt transparenter und anschaulicher:

  • Über eine digitale Plattform oder einen IFC-Modell-Viewer kann er Projektstände oder Konfliktpunkte einsehen.

  • 3-D-modellbasierte Visualisierungen und Simulationen können ihm bei Entwurfsentscheidungen helfen. Ein 3-D-Modell ist für den Bauherrn immer greifbarer und verständlicher als 2-D-Grundriss-, -Schnitt- und -Ansichtspläne.

  • Verschiedene städtebauliche Entwürfe, Materialvarianten, mögliche Raumkonstellationen und Fassadengestaltungen können erarbeitet und dem Bauherrn vorgelegt werden.

  • Die integrale Terminplanung gibt dem Bauherrn größere Sicherheit, dass sein Bauvorhaben fristgemäß fertiggestellt wird.

  • Die Optimierung der Schnittstellen und der Kommunikation in der Planung minimiert teure und zeitraubende Planungsfehler und bietet dem Bauherrn eine größere Kostensicherheit.

  • In das BIM-Modell eingegebene Informationen über Bauteile, Ausstattungen, Räume und insbesondere haustechnische Anlagen stellen einen enormen Vorteil für die Schnittstelle zum Facility Management dar. Die dafür notwendigen Daten und Informationen müssen nicht mehr nachträglich mühselig zusammengesucht werden. Sie sind im Modell an zentraler Stelle erfasst und können für den Gebäudebetrieb genutzt werden.

  • Das 3-D-Modell eignet sich ebenfalls für Vermarktungszwecke: Wohnungen, Häuser oder einzelne Räume geben den potenziellen Käufern einen Eindruck von der Immobilie.

aus: BIM-Prozess kompakt, Abwicklung eines Bauvorhabens mit der Planungsmethode BIM, Marion Wies

Aktualisiert am 22. März 2022